Chancen und Herausforderungen für ein FahrradFreundliches Griesheim – IFFG stellt erstmals öffentlich ihr Konzept vor

Gibt es in Griesheim irgendwo echte Radwege, auf denen Radfahrende Vorrang haben? Oder Fahrradstraßen? Leider beides nein. Im gesamten Stadtgebiet von Griesheim – immerhin eine gewachsene Stadt mit fast 30.000 Einwohnern – findet sich bis heute kein einziger baulich getrennter Radweg, keine einzige Radfahrspur im Sinne der StVO, von innovativen Möglichkeiten wie Fahrradstraßen noch ganz zu schweigen. Die entsprechenden Verkehrszeichen sucht man somit bis heute in ganz Griesheim vergeblich:

Radverkehr wird in Griesheim bislang offenbar nur geduldet, immer noch viel zu oft an den Rand gedrängt, aber jedenfalls noch nicht konsequent gefördert.

Daran hat nicht nur die Verkehrsplanungs-Geschichte der Stadt Griesheim ihren Anteil, sondern auch Hessen mobil. Eine Radverkehrsinfrastruktur entlang der Bundesstraße B26 innerorts durch Griesheim ist bis auf wenige Meter faktisch nicht vorhanden. Radfahrende Berufspendler, Studierende und Schüler werden hierdurch massiv ausgebremst oder gefährdet.

Aber auch mit dem Rad innerorts in Griesheim zur Arbeit, Kita, Schule, Apotheke, zum Einkauf, Arzt, (Sport-)Verein etc. zu fahren, ist immer wieder hochgefährlich.

Doch das muss ja nicht so bleiben.  Es ließe sich sogar zum Guten wenden, mit Vorteilen auch für Anwohner, Auto & Fußverkehr, Gewerbe, Dienstleister, Vereine.

In unserem ersten öffentlichen Info-Vortrag als Griesheimer Bürgerinitiative möchten wir mit vielen Bildern anschaulich zeigen, wo’s noch hakt, aber auch welche einfachen (d.h. sofort umsetzbaren) bis hin zu bundesweit innovativ einzigartigen Chancen Griesheim hat.

Alle Griesheimerinnen und Griesheimer, die gerne Fahrrad fahren und/oder denen RadfahrerInnen (als Kunden, Mitglieder, Besucher, Freunde etc.) willkommen sind, sind sehr herzlich eingeladen, am Dienstag, 17.3.2020, (Termin verschoben, siehe Eilmeldung) um 19 Uhr ins Rathaus zu kommen (Einlass ab 18:30 Uhr) um die Ideen der Griesheimer Bürgerinitiative kennenzulernen und im Anschluss mitzudiskutieren!

Ein EinladungsFlyer zum Weitergeben steht hier unten und im Bereich Infomaterial als PDF zum Download bereit.

Download

Bitte auf das Bild klicken!

Erste vier IFFG Abstand-Banner in Griesheimer Innenstadt genehmigt und aufgehängt!

An unserem ersten Stand auf dem Griesheimer Kürbissonntag am 27.10.2019 präsentierten wir als IFFG zum ersten Mal unser Abstands-Aktions-Banner, das auf der bewährten „Abstand macht sicher“-Grafik der Radlobby Österreich (österreichischer Schwesterverband des deutschen ADFC) aufbaut, in einer von uns an die deutsche Rechtslage angepassten und von der Radlobby genehmigten Version. Das Besucherecho am Stand war sehr positiv.

Doch was nützt es dem Griesheimer Radverkehr, wenn die Banner in Griesheim nur an einem einzigen Tag für gerade mal 6 Stunden zu sehen waren? Das wäre doch zu wenig. Unser Wunsch war es daher, sie entlang der für den Griesheimer Radverkehr hochproblematischen Hauptverkehrsstraße durch Griesheim, von der Hintergasse am westlichen Ortseingang bis zu den beliebten Ladenzeilen auf beiden Seiten der Wilhelm-Leuschner-Straße, gut sichtbar zu platzieren. Wir bemühten uns daher ab November darum, die zuständigen Behörden Ordnungsamt, Polizei sowie Stadtplanungs- & Umweltamt hierfür zu gewinnen, was nach einigen Gesprächen und E-Mails mit Foto-Vorschlägen tatsächlich gelang. Im Januar 2020 kam schließlich die Ankündigung einer Sondergenehmigung vom Ordnungsamt, dass wir ab Mitte/Ende Januar unsere Banner mindestens an zwei Wunschorten entlang der Hauptverkehrsstraße aufhängen können:

Erstens direkt zu Beginn der Hintergasse in Fahrtrichtung West nach Ost, am Parkplatz der Gaststätte Zum Grünen Laub, der auf städtischem Gelände liegt. Dort müssen Fahrzeuge immer wieder an der Ampel warten, was ein bewusstes Wahrnehmen des Banners begünstigt.

Zweitens an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße, gut sichtbar für den Verkehr von Ost nach West, aber auch für den aus der südlichen Friedrich-Ebert-Straße kommenden Verkehr, der dort jeweils ebenfalls oft an der Ampel steht. Diese beiden ersten Banner wurden am 14. Januar aufgehängt.

Der dritte Wunschort, ein Absperrgitter auf HEAG mobilo-Gelände an der Wendeschleife der Straßenbahn-Endhaltestelle (Linie 9) am Platz Bar-le-Duc, wurde von der HEAG ebenfalls genehmigt und am 8. Februar 2020 angebracht. Dieser Ort ist ideal sichtbar für alle AutofahrerInnen, die von Westen kommend wartend an der Ampel stehen, ist aber auch im Vorbeifahren noch grafisch gut erfassbar. 

Das vierte Banner platzierten wir am gleichen Tag, mit Genehmigung des Dienststellenleiters, in westlicher Fahrtrichtung sichtbar an der Polizeistation Griesheim, unweit des Hotel & Café Nothnagel und der Stadtverwaltung Griesheim.

Der positive Effekt der Banner ließ – auch für uns selbst überraschend – nicht lange auf sich warten: Die Banner zeigten schon nach wenigen Wochen eine spürbare Verbesserung für den Radverkehr in der Nähe ihres Anbringungsortes. Endlich verstand dort die Mehrheit der Autofahrenden, warum Radfahrende entlang parkender Autos den zu schmalen Seitenstreifen sicherheitshalber gar nicht befahren sollten, sondern stattdessen wie die Autos die normale Fahrbahn, um den zur Unfallprävention notwendigen Dooring-Abstand (Türöffnungs-Abstand) einzuhalten. Auch der durchschnittliche Überholabstand verbesserte sich nach und nach deutlich.

Unser Dank hierfür als IFFG gilt zunächst allen Entscheidungsträgern der Stadt Griesheim, der Polizei und der HEAG, die die Anbringung der Banner genehmigt und so mitgeholfen haben, die Sicherheit des Radverkehrs in Griesheim bereits etwas zu erhöhen. Er gilt aber auch allen rücksichtsvollen AutofahrerInnen, die die Botschaft des Banners offenbar sehr schnell verstanden und umgesetzt haben. Danke an alle, auch im Namen unserer Griesemer Kinder!

IFFG im Dialog mit der Stadt Griesheim

Am 11. Dezember 2019 trafen sich vier IFFG-Aktive erstmals im Rathaus mit vier VertreterInnen verschiedener Abteilungen der Stadt Griesheim, darunter auch je ein maßgeblicher Vertreter des Ordnungsamts und des Amts für Umwelt und Mobilität, um über Erfahrungen und Perspektiven zum Griesheimer Radverkehr ins Gespräch zu kommen.

Von allen Seiten wurde sehr begrüßt, dass im kommenden Jahr die von der Stadt Griesheim in Auftrag gegebene Radverkehrsanalyse nun tatsächlich ihre Arbeit aufnehmen wird. Hierzu bot die IFFG einen konstruktiven Dialog mit der Stadt und auch mit dem beauftragten Planungsbüro an.

Weniger einig war man sich zunächst darüber, ab wann man zu konkreten Verbesserungen für den Griesheimer Radverkehr kommen könne. Uns von der IFFG, als einer Griesheimer Interessengemeinschaft für eine Verbesserung des Radverkehrs, war es sehr wichtig, dass der Beginn solcher Bemühungen nicht erst nach Abschluss der Radverkehrsanalyse oder noch später steht. Für Griesheims RadfahrerInnen ist es wichtig zu sehen, dass auch schon kurzfristig etwas passiert, wodurch das Radfahren in Griesheim sicherer und somit auch attraktiver wird. Und es gibt Dinge, die auch jetzt schon mit wenig Aufwand sofort umgesetzt werden können.

Der Vorschlag der IFFG war sodann, als erste Maßnahme die für den Kürbissonntag angefertigten Abstand macht sicher-Banner, die ja seitdem wieder in der Abstellkammer verschwunden waren, an vier geeigneten Orten entlang der B26 Ortsdurchfahrt durch Griesheim zwischen Hintergasse und Wagenhalle fest zu installieren. Die auf dem Banner dargestellten Abstandsregeln entsprechen der gängigen Rechtssprechung zur StVO und stellen somit eine sachliche Aufklärung über sicherheitsrelevante Abstandsregeln im Zusammenhang mit dem Radverkehr dar. Die grafische Veranschaulichung, die von der Radlobby e.V. Österreich stammt und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde, zeigt schnell erfassbar die Notwendigkeit einer linken und rechten räumlichen Knautschzone für Radfahrer auf.

Positiv überrascht waren wir, als eine kleine Fortsetzung des Dialogs schon sechs Tage später stattfand. Als wir uns als IFFG zum Vorweihnachts-Jahresabschlusstreffen in der Linie Neun einfanden, erhielten wir überraschend von zwei VertreterInnen der Stadt Besuch, die schon am ersten Gespräch teilgenommen hatten. Uns wurde mitgeteilt, dass unser Gespräch und unser Vorschlag positive Resonanz gefunden hatten und man bald auf uns zukommen würde.

Fazit: Auch wenn es stellenweise deutlich unterschiedliche Sichtweisen gab, hat sich das Gespräch sehr gelohnt. Wir konnten eine erste gemeinsame Schnittmenge finden, die sich mit wenig Aufwand für beide Seiten umsetzen lässt. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die dafür notwenigen Genehmigungen nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Beide Seiten bekundeten außerdem die Absicht, weiter konstruktiv für Griesheims Radverkehr im Gespräch zu bleiben und Gespräche dieser Art mehrmals jährlich zu führen.

Wir als IFFG werden darauf achten, dass sich in Griesheim sowohl kurzfristig als auch mittel- und langfristig echte Verbesserungen für den Radverkehr ergeben. Dafür sind wir auch für jede weitere Unterstützung aus der Griesheimer Bürgerschaft dankbar, sei es in Form von  Mitarbeit, Expertise (z.B. Website) oder auch Spenden zur Deckung von Auslagen.

Reges Interesse am IFFG-Stand auf dem Griesheimer Kürbissonntag 2019

„Das sieht ja schon sehr professionell aus!“ staunte eine Besucherin über die ausliegende Ansichtsmappe mit den Ergebnissen der bisherigen Initiativarbeit. Ein schönes Kompliment an die Aktiven der Initiative, die sich am Kürbissonntag mit einem eigenen Stand der Öffentlichkeit stellten.

Trotz nasskalter Witterung kamen zahlreiche Interessierte „auf die Chaussee“, um sich an den Schautafeln und im persönlichen Gespräch über den Sachstand in punkto Radverkehr zu informieren. Die überwiegende Mehrheit bekräftigte die Forderung der Initiative, Schutzräume für Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenverkehr zu schaffen. Die Thematik des seitlichen Überholabstands, bzw. Seitenabstands der RadlerInnen zu parkenden Fahrzeugen, wurde rege diskutiert.

Sehr am Herzen lag den Besuchern die Schulwegsicherheit, die durch z.B. Aufhebung des Durchfahrtverbots an der Straße „Am Schwimmbad“ im Falle der Carlo-Mierendorf-Schule, Schule am Kiefernwäldchen und der KiTa Kiefernhain deutlich gelitten hat. Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen von Fahrzeugen, die in diesem sensiblen Bereich eine willkommene Abkürzung nutzen, um die B26 zu erreichen, wurde von einer Anwohnerin mit Sorge beobachtet.

Auch Griesheims Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl nahm sich Zeit, sich mit den Anwesenden auszutauschen und lobte insbesondere die Aufklärungsbanner zum Thema Sicherheitsabstand.

Viele IFFG-Flyer wurden entgegengenommen, um sich über die Ziele und Kontaktmöglichkeiten zu informieren. Es war den Besucherinnen und Besuchern deutlich anzumerken, dass beim Thema Mobilität der Wille vorhanden ist, für jede Strecke das passende, möglichst umweltschonende Verkehrsmittel auszuwählen. Allein die Attraktivität des Angebots sei unzureichend, wurde bemängelt.

Fazit: Bei der Vernetzung der radfahrenden Bevölkerung Griesheims ist die Initiative FahrradFreundliches Griesheim (IFFG) nun einen Riesenschritt vorangekommen, nicht nur durch persönliche Gespräche vor Ort, sondern auch indem die eigene Website an diesem Tag online ging. Einhellig waren sich die Initiativmitglieder einig darüber, dass die Teilnahme an der Veranstaltung sehr erfolgreich war und dass weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen geplant werden.

Initiative FahrradFreundliches Griesheim (IFFG) stellt sich am Kürbissonntag (27.10.) vor

Die Initiative FahrradFreundliches Griesheim (IFFG) wird sich am Sonntag, den 27.10.2019, von 12:00 bis 18:00 Uhr auf dem Griesheimer Kürbissonntag erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Mit ihrem Stand will die Initiative auf aktuelle Probleme des Griesheimer Radverkehrs aufmerksam machen und allen Griesheimer RadfahrerInnen ermöglichen sich zu vernetzen und zu einer starken Stimme in Griesheim zu werden.
 
Allein die Südseite der Griesheimer Hauptverkehrsader Wilhelm-Leuschner-Straße mit dem Rad zu befahren, ist – so die Erfahrung vieler IFFG-UnterstützerInnen – immer wieder bedrohlich. Das beginnt bei einem Schein-Radfahrstreifen, der in Wirklichkeit keiner ist und somit mehr Probleme bereitet als er zu lösen vorgibt. Es setzt sich fort in einer massiven Unkenntnis über geltende Abstands-Rechte und Pflichten des Radverkehrs im gesamten Griesheimer Stadtgebiet.
 
Der Unfall einer jungen Griesheimer Radfahrerin am 16.10., die von einem Autofahrer mit Anhänger viel zu knapp überholt wurde und anschließend mit schweren Sturzverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, hat in beklemmender Deutlichkeit gezeigt, wie gefährlich Radfahren wird, wenn die von der StVO-Rechtssprechung geforderten Abstandspflichten nicht praktiziert werden. 
 
Die Initiative FahrradFreundliches Griesheim möchte für diese Themen sensibilisieren, sich aber auch für gegenseitigen Respekt der Rechte aller Verkehrsteilnehmenden einsetzen, egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto unterwegs. Am Stand an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße zur Wilhelm-Leuschner-Straße, in unmittelbarer Nähe zur Fahrradcodieraktion der Polizei, wird es zahlreiche Informationen zu den Problem-Analysen, Zielen und Vorschlägen der Initiative geben. Die Griesheimer BürgerInnen sind eingeladen diese kennenzulernen, aber auch eigene Erfahrungen einzubringen.
 
Hintergrund-Info:
Die Initiative FahrradFreundliches Griesheim (IFFG) ist eine Griesheimer Bürgerinitiative für mehr Sicherheit, Raum und Attraktivität für den Radverkehr in Griesheim.  Sie macht sich nachhaltig stark für ein innovatives Kinder-, Klima- und FahrradFreundliches Griesheim. Sie steht in strategischer Verbindung mit dem Radentscheid Darmstadt, dem ADFC, VCD und der Radlobby.at.

IFFG erfolgreich beim Stadtradeln 2019

Nach fast einem Jahr intensiver Hintergrundtätigkeit mit zahlreichen Treffen, die zur Erstellung eines tragfähigen Arbeitskonzeptes geführt haben, war es an der Zeit für die Initiative, den Schritt „nach draußen“ zu wagen.

Eine willkommene Gelegenheit bot sich daher, ein Team beim diesjährigen Stadradeln anzumelden, eine Kampagne des Klima-Bündnisses, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, „möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“

Der dreiwöchige Aktionszeitraum hat uns als Initiative vor Augen geführt, wie aktuell und nachgefragt das Bedürfnis der Menschen nach umweltfreundlicher und gesunder Mobilität ist. So ist die Teilnahme der Kommune Griesheim zu einer wahrhaften Erfolgsstory geworden, konnte man das Vorjahresergebnis doch um satte 40 000 km übertreffen. Dass wir als neu gegründete und noch im Wachstum begriffene Initiative mehr als 6 800 km dazu beitragen konnten, macht uns stolz und spornt uns an!

Im Lauf der 3 Wochen konnten die teilnehmenden Radlerinnen und Radler ihre gefahrenen Kilometer ihrem Team gutschreiben. Besonders komfortabel war dies durch die Nutzung einer gekoppelten „Tracking-App“ möglich, die anhand von GPS und mobilen Daten die gefahrenen Strecken automatisch registierte. Über den persönlichen Zugang hatte man dann stets den Überblick über Kilometerstand, eingespartes CO2 und Ranking innerhalb des Teams. Selbstverständlich war auch der Vergleich des eigenen Teams mit den anderen Griesheimer Mannschaften möglich und hier herrschte ähnliche Spannung wie derzeit in der 1. Fußball-Bundesliga! Es kristallisierte sich an der Spitze über Wochen ein Kopf-an-Kopf-Rennen insbesondere der Initiative FahrradFreundliches Griesheim mit dem „Greenteam“ der hiesigen GRÜNEN heraus. Dass dieses dann am Ende mit gerade mal 26 km die Nase vorn hatte, schmälert in keinster Weise die Zufriedenheit mit unserem Ergebnis.

In prägender Erinnerung bleiben ohnehin in erster Linie „eine Menge frische Luft, viel Bewegung, schöne Ziele und gute Begegnungen“, wie eine Teilnehmerin bekannte. Exemplarisch ist hier die Teilnahme an der Sternfahrt zur IAA nach Frankfurt am 14.09.2019 zu nennen. Wann ist es sonst möglich, gut beschützt auf Bundesstraßen und Autobahn per Fahrrad Frankfurt zu erreichen? Und dort zu erleben, dass mindestens 15 000 weitere Menschen sich auf das Fahrrad schwingen, um sich für ein besseres Klima einzusetzen. Aber auch die alltäglichen Begebenheiten auf dem Weg zur Arbeit, KiTa oder Schule, beim Einkauf oder Sport sind es, die die Liebe zum Drahtesel entfachen. Ein freundliches Nicken oder Winken im Vorbeifahren, ein kurzes Gespräch an der Ampel oder auch das „Herausstrampeln“ des Arbeitsstresses am Feierabend, all dies geht ebenfalls in jeden gefahrenen Kilometer mit ein. 

Besonders gefreut hat es uns, dass uns auch Radfahrende außerhalb der Initiative mit ihrer Kilometerleistung unterstützten und so zu diesem schönen Erfolg maßgeblich beigetragen haben. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön und hoffentlich bleibt man sich noch weiterhin verbunden! 

Als wichtigstes Fazit der Teilnahme bleibt festzuhalten: Radfahren tut uns allen gut!